Gemeinschaft der Schwestern Jesu
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Blick in die Provinzen der Gemeinschaft
 
 
 

 

Die Tschechische und Österreichische Provinz verbindet ein festes Band. Die tschechischen Schwestern sind ihren österreichischen Mitschwestern sehr dankbar, weil die Gemeinschaft in Österreich entstanden ist und die ältere Österreichische Provinz der jüngeren Tschechischen in den Jahren ihrer Formung und ihres Reifens geholfen hat. Leitung und Sitz der Gemeinschaft verlagerten sich im Jahr 2001 auf tschechischen Boden, und so kann heute die zahlenmäßig größere Tschechische Provinz ihren österreichischen Mitschwestern ihre Investition "bezahlen". Im Zentrum der SSJ in Olomouc finden sie das nötige Hinterland für ihre Formation und auch die Exerzitien, und sie kommen auch gerne um sich in freundschaftlicher Begegnung mit den tschechischen Schwestern zu erfrischen.

 

Österreichische Provinz

Die Österreichische Provinz hat derzeit neun Mitglieder, inklusive einer tschechischen Schwester, die hier für längere Zeit tätig ist. Sr. Dorothea Rosenberger wurde am 1.1.2010 Provinzvorgesetzte.

Weil die Österreichische Provinz kleiner ist, schafft Sr. Dorothea neben ihrem Dienst es auch, Religion in einem Gymnasium in Klagenfurt zu unterrichten.

 



Sr. Dorothea Rosenberger

 


Österreichische Schwestern bei den Exerzitien
in Olomouc im August 2010
 

 

Die Schwestern Jesu sind in Österreich an zwei Orten tätig; in Wien IX in der ehemaligen Jesuitenresidenz bei der Kirche des hl. Petrus Canisius und in der "Wiege" der Gemeinschaft in Klagenfurt.

 


Treffen der österreichischen Schwestern in Klagenfurt
im Oktober 2010

 


Die Canisiuskirche in Wien IX

 


Der Dom in Klagenfurt

 


Mit dem Klagenfurter Bischof Schwarz
im Jänner 2004
 

Tschechische Provinz

 


Sr. Alena Jindrová

 

Die Tschechische Provinz hat zur Zeit 29 Mitglieder in sieben Kommunitäten. Die Leitung der Provinz übernahm ab 1.1.2009 die Provinzvorgesetzte Sr. Alena Jindrová.

Sitz der Provinz ist in Olomouc, von wo die Provinzvorgesetzte häufig zu den Schwestern in die einzelnen Kommunitäten fährt. Wir können uns auf einen kurzen Besuch bei jeder von ihnen von Westen nach Osten aufmachen.

 

 

 

 

Prag

Zur Zeit finden wir die Kommunität mit vier Schwestern in der Residenz der Gesellschaft Jesu, wo die Schwestern nicht nur wohnen, sondern drei von ihnen auch arbeiten – in der Verwaltung, in der Küche und in der Sakristei der anliegenden Kirche des hl. Ignatius. Die vierte Schwester arbeitet als Magistra in der Apotheke des naheliegenden Fakultätskrankenhauses.

 

 

 

 

 

 


Die Kommunität Hradec Králové (Königgrätz),
November 2010

 

Königgrätz

Die Schwestern Jesu kamen 1992 nach Königgrätz, seit 1995 wohnen sie in Nový Hradec. Daher haben sie nicht weit in die dortige Pfarre St. Anton. Neben ihrer Arbeit – in der Pfarre Königgrätz und in der Caritas – binden sie sich nach ihren Möglichkeiten auch in das Pfarrleben ein durch die Sorge um die Kirche, Teilnahme am Chor, durch pastorale Tätigkeiten mit Kindern und Jugendlichen.

 

 

 

Ústí nad Orlicí

Die Kommunität Ústí schreibt ihre hiesige Geschichte ab dem Jahr 1997. Schrittweise wechselten sich hier einige Schwestern ab, die – genauso wie zur Zeit – in der Caritas oder in anderen Gesundheitseinrichtungen gearbeitet haben. Eine Schwester ist als Pastoralassistentin in der Pfarre Dolní Èermná unter dem Muttergottesberg tätig, von wo der Gründer der SSJ, P. Robert Kunert SJ, kommt. Die Schwestern teilen den dortigen Pfarrleuten über ihr Leben mit Gott durch Schautafeln in der Kirche mit, die sie für sie gerne gestalten.

 

 

 

 


In Olešná, Oktober 2008

 

Olešná

Die jüngste Kommunität in Olešná schlägt schon das dritte Jahr ihre Wurzeln in der böhmisch-mährischen Höhe. Die Schwestern werden nicht nur in ihrer Pfarre bekannt, sondern schrittweise auch in der näheren Umgebung und in der Diözese Brünn. Eine der Schwestern arbeitet als Pastoralassistentin, die anderen zwei als Krankenschwestern.

 

 

 

Olomouc

Die Schwestern, die hier im Zentrum der SSJ in Olomouc leben und arbeiten, sowie allen, die aus den Kommunitäten oft hierher kommen, erinnert der hl. Ignatius, der Patron der hiesigen Kapelle, daran, dass sie alle ihre Anstrengungen und Mühe "auf die größere Ehre Gottes" ausrichten sollen.

Im Hinblick darauf, dass sich hier die Leitung der Gemeinschaft befindet, ist das Leben hier ziemlich dynamisch. Um das nötige Hinterland sorgen drei Schwestern, auch die Ökonomin hat hier ihre "Amtsstunden". Zwei Schwestern arbeiten außer Haus: auf der Theologischen Fakultät und in einer Pfarre.

 

 

 

 

 

 

Kožušany

Das Haus in Kožušany, das 1993 als "Haus der Begegnung SSJ" entstand, hat auch heute etwas von seiner ursprünglichen Sendung. Die Kapelle Maria, Mutter der Einheit erinnert durch ihre Weihe an die Bedeutung der Einheit unter den Schwestern. Die Schwestern fahren täglich in die Arbeit nach Olomouc. In der Pfarre, zu der Kožušany gehört, unterrichtet eine Schwester Religion. Die Räumlichkeiten des renovierten Pfarrhauses können die Schwestern öfters im Jahr für die Veranstaltung von Geisteserneuerungen und Begegnungen für Mädchen benutzen.

 

 

 

Èeský Tìšín

Die Tätigkeit der Schwestern seit ihrer Ankunft nach Èeský Tìšín im Jahr 1992 war verbunden mit dem Exerzitienhaus, wo die Kommunität auch zehn Jahre gewohnt hat. 2010 beendeten die Schwestern ihren Dienst in der Küche des Exerzitienhauses und arbeiten in einzelnen Einrichtungen der Caritas. In der Pfarre helfen sie, soweit es ihr Dienst erlaubt, in der Jugendpastoral, zB bei Geisteserneuerungen. Die regelmäßigen Treffen von Mädchen zur Einübung im Psalmensingen werden immer von einer der Schwestern mit einem geistlichen Thema bereichert.

 

 

 


Die Schwestern in Èeský Tìšín, Oktober 2010