Dankwallfahrt nach Rom

Vom 19. – 27. 4. machten die ersten österreichischen Schwestern SSJ in Begleitung von Sr. Marie Čeganová eine Dankwallfahrt nach Rom. Sie wohnten im Pilgerhaus Velehrad, das von tschechischen Mitschwestern betreut wird und die ihnen ein wunderbares Hinterland bildeten.
 
 
Vor fast 40 Jahren, als sich die Gemeinschaft der Schwestern Jesu kristallisierte, waren die Schwestern zusammen mit P. Kunert zu Beratungen bei den zuständigen Ämtern im Vatikan. Vor 20 Jahren wurde dann die Gemeinschaft als Institut des geweihten Lebens – Ordensgemeinschaft diözesanen Rechtes errichtet. Daher war es ihnen ein Anliegen, Gott für sein Wirken und Führung Dank zu sagen. Am Friedhof Campo Verano gingen sie auch zu den Gräbern einiger Jesuiten, die der Gemeinschaft beratend zur Seite gestanden waren, wie P. Leitner SJ, P. Koláček SJ.
 
Die Schwestern besuchten nicht nur die Hauptbasiliken der ewigen Stadt, sondern auch die ignatianischen Stätten, weil sie aus dieser Spiritualität leben. Ein geeignetes Ziel im ignatianischen Jubiläumsjahr. Dem hl. Ignatius vertrauten sie die weitere Entfaltung der SSJ an, vor allem in der Kirche Il Gesù an seinem Grab. Den Jugendheiligen Aloisius von Gonzaga, Johannes Berchmans und Stanislaus Kostka legten sie die jungen Menschen ans Herz, im Besonderen jene, die sie in ihrer Suche nach ihrer persönlichen Berufung begleiten.
Einer der Höhepunkte war die hl. Messe mit Papst Franziskus am Sonntag der Barmherzigkeit. So erfuhren sie Rom als die Stadt der Zeugen des christlichen Glaubens, sowohl derer, die ihr Blut vergossen haben als auch jener, die in Treue ihren Glauben leben bis zum heutigen Tag, die die Liebe Christi in die Welt tragen.

 

„Die Wenigsten erkennen, was Gott ihnen tun würde, wenn sie sich ihm ganz überließen.“
(Hl. Ignatius von Loyola)